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Alles ist vergänglich und deshalb leidvoll.     (Quelle: Buddha.)
Es war einmal ein Norbert. So fangen eigentlich Märchen an. Aber da wir im 20. Jahrhundert leben, fange ich so an. Ich bin mittlerweile 58 Jahre alt, glücklich verheiratet, habe zwei Töchter. Die ältere hat ein geistiges Handicap und meine jüngste Tochter hat mich zum Opa gemacht. Warum erzähle ich Ihnen meine Geschichte? Vielleicht ist es auch Ihre Geschichte! Ich verspürte an diesem Tag starke Schmerzen im Kreuz. Die waren so stark, dass ich mich nicht einmal mehr alleine anziehen konnte. Oh Gott ich musste meine Arbeit verrichten, ob ich wollte oder nicht. Krank machen das geht nicht. Ich fand noch Schmerztabletten, wird schon gehn, dachte ich. Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Oh Gott warum ich? Die Nacht war die Hölle. An schlafen war nicht zu denken.
Kein Auge hatte ich zu gemacht. Am nächsten Tag war mein erster Gedanke zu meinem Hausarzt zu rennen. Der macht mir schon die Schmerzen weg. Ich bekam Ibu 400 und das wars. Ich schluckte und schluckte, aber es half nichts. Im Gegenteil die Schmerzen wurden irgendwie noch schlimmer. Eine Nacht nach der anderen waren schlaflos. Ein Orthopäde musste her. Der Termin war erst in einer Woche, Oh Gott eine Woche. Der Hausarzt verschrieb mir 600 IBU, die halfen auch nicht. Nacht für Nacht schlief ich jetzt im Wohnzimmer. An schlafen war nicht zu denken. Ich schaute Fernsehen, um mich abzulenken. Die Tränen standen mir im Gesicht. Verzweiflung machte sich Nacht für Nacht breit. Endlich der Termin beim Orthopäde. Ich dachte, der macht mir mit einer Spritze und einrenken das schon wieder weg. “Erst müssen wir das ganze röntgen und dann schauen wir mal”waren seine Worte. “Ich sehe nicht viel. Bitte auf die Liege, entspannen und gleich ist es besser!”  Ich weiss nicht, ist es jetzt besser? Ruhig entspannen. Ein Stich und ich merkte wie die Nadel sich ihren Weg durch meine Wirbelsäule schraubte. Man tut das weh. Ich kam mir vor wie im Schraubstock. Die Tabletten wurden auf 800 Ibu hochgepauert. Doch die Schmerzen blieben. Ich hatte mittlerweile einen Pharmacocktail von verschiedenen Tabletten. Mein Blutdruck ging trotz Tabletten auf 180 zu 100 zu 110. Der Mund war trocken und mein Herz und Gehirn werden gleich jeden Moment explodieren, dachte ich. Ich muss umbedingt in die Röhre, um zu wissen, was ich habe. “Ja Herr Barthelmess, wir haben jetzt vor Weihnachten und danach keinen Termin für Sie. Ich kann Sie vielleicht reinschieben, wenn einer abspringt”. Und so war es. Ich lag in der Röhre. Jetzt wird alles gut, dachte ich. Vier Wochen keinen Schlaf. Die Falten und meine Augen lagen einen Stock tiefer. Sie müssen noch mal in die Röhre verkündigte der behandelnde Arzt. Es könnte ein kleiner einen Tumor sein. Fehlalarm, Sie haben einen Bandscheibenvorfall. Mein Hausarzt verschrieb mir gleich mal ein anderes Schmerzmittel und einen Tablettensatz, dass mein Gehirn die Schmerzen ausschalten soll. Es machte keine Anstalten das zu tun, was sich die Pharmaindustrie vorstellte. Die Schmerzen blieben. Oh Gott hilf mir, und er half mir. TOP DOKU! Die SELBSTHEILUNG Warum ÄRZTE unnötig sind REPORTAGE deutsch 2017
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